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Dem DFB wird vorgeworfen, bewusst und zum wiederholten Male ein Anti-Rassismus-Plakat überklebt zu haben © getty

Zum zweiten Mal binnen sechs Wochen hat der DFB ein Anti-Rassismus-Plakat in einem Fußballstadion überklebt.

Nach einem Bericht bei "FAZ.net" wurde anlässlich des Endspiels um die deutsche Meisterschaft der A-Junioren am Sonntag zwischen Hannover 96 und der TSG 1899 Hoffenheim (0:5) ein Transparent mit der Aufschrift "96-Fans gegen Rassismus" unsichtbar gemacht.

"Wir sind empört, dass der DFB aus dem Vorfall von St. Pauli nichts gelernt hat. Wenn das innerhalb solch kurzer Zeit passiert, kann das einfach kein Versehen sein", sagte Silvia Müller vom "Arbeitskreis 96-Fans gegen Rassismus" dem Internetportal.

Beim Training der deutschen Nationalmannschaft am 12. Mai im Hamburger Millentorstadion war das Banner "Kein Fußball den Faschisten" abgedeckt worden.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte dies seinerzeit als Fehler eingestanden und sich beim Präsidium des FC St. Pauli entschuldigt.

Zur Aktion in der WM-Arena am Maschsee erklärte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock: "Wir haben den Fans erklärt, dass dem Stadion ein einheitliches Aussehen gegeben wurde und es dabei bedauerlicherweise auch zur Abdeckung dieser Botschaft gekommen ist."

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