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Cristiano Ronaldo (r. mit Jose Mourinho) hat 101 Länderspiele für Portugal absolviert © getty

Reals Trainer schärft bei seinen Landsleuten die Sinne vor der WM-Qualifikationspartie in Israel. Auch Ronaldo spricht er an.

Von Mathias Frohnapfel

München - Überschwänglich ist was anderes, aber Cristiano Ronaldo freute sich dennoch über die Trophäe.

"Thank you for another award" ("Danke für die nächste Auszeichnung") twitterte der Superstar von Real Madrid und zeigte dazu ein Foto der Alfredo-Di-Stefano-Trophäe.

Ronaldo wurde von der spanischen Sportzeitung "Marca" zum besten Spieler der Primera Division 2011/2012 gekürt, der Preis dürfte zugleich Antrieb für das wichtige WM-Qualifikationsspiel Portugals in Israel sein (DATENCENTER: Die WM-Qualifikation).

Aktuell rangiert Ronaldos Heimtland nur auf Platz 3 der WM-Qualifikation, in Brasilien 2014 könnte die Selecao so nur Zuschauer sein.

Mourinho redet Klartext

Der Zweite Israel hat wie Portugal in vier Spielen sieben Punkte gesammelt, verfügt aber über die bessere Tordifferenz.

An ein Ausscheiden Portugals mag in der stolzen Fußballnation aktuell aber niemand denken - Jose Mourino schon gar nicht.

"Das wäre eine Schande", sagt Real Madrids Cheftrainer und bezog sich direkt auf seinen Zögling: "Es wäre auch eine Schande für einen Spieler wie Ronaldo, wenn er bei der WM nicht dabei wäre."

Niederlage zum Jahresauftakt

Allerdings startete EM-Halbfinalist Portugal mit einer 2:3-Pleite gegen Ecuador ins Länderspieljahr 2013 und in der WM-Quali gab es zuletzt nur ein 1:1 gegen Nordirland. Womöglich liegt den Südeuropäern jetzt die Auswärtsaufgabe besser.

In Israel wurde das Team von Paulo Bento euphorisch begrüßt, zig Fans harrten vor dem Hotel aus, um vor allem einen Blick auf Ronaldo zu erhaschen.

Moutinho träumt vom WM-Finale

Der Angreifer geht die wichtige Partie in Tel Aviv gelassen an - ebenso wie seine Teamkollegen.

"Wenn Gott will, schaffen wir es in Brasilien bis ins Finale", kündigte selbstsicher Joao Moutinho an. "Wir haben die Qualität, um zur WM zu fahren."

Selbst den souveränen Spitzenreiter Russland (12 Punkte aus vier Spielen) hält der Profi des FC Porto noch für einholbar. "Falls Russland Punkte verliert, müssen wir unser Heimspiel gegen sie nutzen."

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