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Fabian Johsnon (M.) erzielte das Führungstor für die USA © getty

Deutschlands Gruppengegner gewinnt auch dank Fabian Johnson gegen die Türkei. Belgien besiegt Schweden, Frankreich patzt.

München - Ex-Weltmeister Frankreich sorgt sich um die Fitness von Superstar Franck Ribery, dafür liegen Deutschlands Gruppengegner USA und Geheimfavorit Belgien knapp zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft im Soll (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

Während "Les Blues" ohne den am Rücken verletzten Ribery gegen Paraguay nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus kamen, gewannen die Amerikaner von Nationaltrainer Jürgen Klinsmann beim 2:1 (1:0) gegen die Türkei und die von Marc Wilmots betreuten Belgier beim 2:0 (1:0) gegen Schweden auch ihre zweiten Länderspiele in der WM-Vorbereitung.

Johnson bringt USA in Führung

Das US-Team ging durch Fabian Johnson in Führung. Der 26-Jährige, der von 1899 Hoffenheim zu Borussia Mönchengladbach wechselt, profitierte bei seinem Treffer vom Zuspiel des ehemaligen Borussen Michael Bradley (26.).

Nach der Pause erhöhte Clint Dempsey in einer von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Partie (53.). Für die Türkei verkürzte Selcuk Inan per Handelfmeter (90.).

Timothy Chandler (1. FC Nürnberg) stand wie Johnson in der Startelf. John-Anthony Brooks (Hertha BSC) wurde zur zweiten Hälfte eingewechselt, Julian Green (Bayern München) in der 62. Minute (SPORT1-SHOP: Jetzt Fan-Artikel des DFB-Teams kaufen).

Sahin von Beginn an

Bei den Türken spielte Nuri Sahin von Borussia Dortmund von Beginn an, Hakan Calhanoglu (Hamburger SV) wurde in der 70. Minute eingewechselt. Ömer Toprak (Bayer Leverkusen) kam nicht zum Einsatz.

Belgien gab sich sechs Tage nach dem 5:1 gegen Luxemburg erneut keine Blöße. Angreifer Romelu Lukaku vom FC Everton, der gegen Luxemburg dreimal getroffen hatte, erzielte das Führungstor (34.). Eden Hazard (FC Chelsea) erhöhte nach Vorlage des Wolfsburgers Kevin de Bruyne in der 78. zum Endstand.

Bei den Schweden fehlte Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic.

Später Ausgleich

Beim Remis der Franzosen gegen die nicht für das Turnier qualifizierten Paraguayer hielt die Führung durch den Schlenzer des eingewechselten Antoine Griezmann (82.) nur sieben Minuten, ehe Victor Caceres den schmeichelhaften Ausgleich (89.) markierte.

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps muss bis Montag um Mitternacht seinen endgültigen WM-Kader benennen und damit auch in der Personalie Ribery eine Entscheidung treffen.

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