vergrößernverkleinern
Karl-Heinz Riedle (l.) analysiert beim WM Doppelpass bei SPORT1 die Taktik im DFB-Team © SPORT1

Die Experten beim WM-Doppelpass diskutieren die DFB-Taktik vor dem Spiel gegen Algerien. Karl-Heinz Riedle kritisiert Brasilien.

München - Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat die K.o.-Runde begonnen.

Beim WM Doppelpass ging es in erster Linie um das Achtelfinal-Spiel der DFB-Auswahl gegen Algerien (Mo., ab 21.30 Uhr LIVE-TICKER).

Moderiert von Jörg Wontorra und SPORT1-Experte Thomas Helmer diskutierten Waldemar Hartmann (TV-Moderator), Wolfgang Trepper (Kabarettist), sowie die Weltmeister von 1990 Karl-Heinz Riedle und Andreas Möller über die Aufstellung der Nationalmannschaft.

Dabei stand die Besetzung des Mittelfeldes im Vordergrund.

Bundestrainer Joachim Löw vertraute zuletzt auf Bastian Schweinsteiger in der Zentrale, nun könnte aber Sami Khedira in die Anfangself zurückkehren. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

Die Experten nehmen aber auch die Leistungen des Gastgebers unter die Lupe.

SPORT1 fasst die Aussagen zu den wichtigsten Themen aus dem WM Doppelpass zusammen:

Der Zweikampf Schweinsteiger vs. Khedira

Zehn Plätze in der Mannschaft scheinen vergeben zu sein. Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger duellieren sich um den verbliebenen. Doch es gibt auch Stimmen, die für eine neue Variante plädieren.

"In meinen Augen sollten Khedira und Schweinsteiger spielen und Toni Kroos mal ein Päuschen bekommen. Der hat mich gegen die USA nicht überzeugen können", sagt SPORT1-Nationalmannschaftsreporter Markus Höhner.

Bastian Schweinsteiger hat übrigens seine eigene Art, mit der Personaldebatte umzugehen. "Er meidet die Medien, er ist jedes Mal wortlos an den Journalisten vorbeigegangen. Im Training ist er aber immer happy. Er strahlt immer Selbstzufriedenheit aus", erklärt SPORT1-Nationalmannschaftsreporter Jochen Stutzky.

[kaltura id="0_g2wm6qk3" class="full_size" title="SPORT1-Reporter fordert Pause für Kroos"]

Die Schwächen bei Brasilien

Der Gastgeber hat im Spiel gegen Chile Schwächen gezeigt. Brasilien zog erst durch ein erfolgreiches Elfmeterschießen ins Viertelfinale ein. Doch Andreas Möller hat die "Selecao" weiter auf der Rechnung.

"Die Brasilianer haben eine Top-Mannschaft. Die starken Chilenen rauszukicken, auch wenn es erst im Elfmeterschießen war, hat auch eine gewisse Art von Qualität", sagt der Champions-League-Sieger von 1997.

[kaltura id="0_v46tad5t" class="full_size" title="Riedle: "Team ist abhängig von Neymar""]

Der Nervenkitzel beim Elfmeterschießen

Karl-Heinz Riedle hat gute Erfahrungen am Elfmeterpunkt gemacht. 1990 verwandelte er im WM-Halbfinale vom Punkt, die Deutschen gewannen am Ende gegen England.

"Das ist ein unheimlicher Druck. Man weiß, dass Millionen Menschen zu Hause vor dem Fernseher sitzen. Aber ich glaube, das ist kein Vergleich mit dem Druck, den die Spieler gestern in Brasilien hatten. Wenn da einer verschießt, möchte ich nicht sagen ?der wird geköpft?, aber es ist für den Verantwortlichen dann richtig schwierig", erklärt Riedle.

[kaltura id="0_m1efmf6n" class="full_size" title="So schießt man weltmeisterlich"]

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel