Im WM Doppelpass diskutieren die Experten über die Aussichten fürs Finale gegen Argentinien und die Gefahr, die vom Gegner ausgeht.

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München - Das große Finale rückt näher.

Erstmals seit 2002 steht Deutschland wieder im WM-Finale. Die Chance auf den vierten Stern nach dem Triumph 1990 unter Franz Beckenbauer ist greifbar.

Der WM Doppelpass beschäftigte sich am Sonntag unter anderem mit den Gründen für den Erfolg der deutschen Mannschaft, der Frage, ob Bundestrainer Joachim Löw unabhängig vom Ausgang des Spiels (ab 20 Uhr LIVE-TICKER) der Richtige ist und warum die deutsche Bank das große Plus ist.

Moderiert von Jörg Wontorra und SPORT1-Experte Thomas Helmer diskutierten der Weltmeister von 1990, Uwe Bein, "Bild"-Journalist Jörg Althoff und der Europameister von 1996, Thomas Strunz, die Aussichten fürs Finale gegen Argentinien und die Gefahr, die vom deutschen Gegner ausgeht.

SPORT1 fasst die Aussagen zu den wichtigsten Themen aus dem WM Doppelpass zusammen:

Über die Gründe für den DFB-Erfolg:

Strunz begründete den Erfolg der deutschen Mannschaft in Brasilien vor allem mit dem taktischen Wechsel von Philipp Lahm auf die rechte hat Außenverteidigerposition.

"Wir haben im Mittelfeld jetzt eine Anspielstation mehr. Das brauchen wir auch heute, damit wir das argentinische Bollwerk in Bewegung bekommen. Wenn wir zu statisch spielen, dann bekommen wir große Probleme", sagte der Europameister von 1996.

Weltmeister Bein ist einer Meinung mit Strunz. "Ich denke, der entscheidende Punkt war, dass Philipp Lahm wieder auf seine angestammte Position gerückt ist und Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger wieder ins Zentrum", sagte er.

Für Ihn ist ein weiterer Grund die Rückkehr zum klassischen Mittelstürmer.

"Ein Miro Klose gehört einfach in die Mannschaft. Seit Miro in der Mannschaft ist, ist sie eine andere. Er hat die Erfahrung, die Cleverness!", nannte der 53-Jährige einen weiteren Grund für den Erfolg in Brasilien.

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Über die Zukunft von Joachim Löw:

Für Bein ist Löw nach wie vor der richtige Bundestrainer.

"Seine Lockerheit macht es aus. Jeder Spieler weiß, was er an ihm hat. Die Spieler vertrauen ihm. Er gibt der Mannschaft freien Lauf und somit gewisse Freiheiten", meinte er. "Ich glaube, jeder weiß, dass Joachim Löw eine gute Arbeit leistet."

Er glaube, "egal wie das Spiel ausgeht, dass er bleibt!"

Strunz pflichtete Bein bei. Er sei vor dem Turnier der Meinung gewesen, meinte er, dass er aufhört.

"Aber jetzt: Ich hätte nie gedacht, dass er sich so ändert. Ich glaube jetzt, dass er noch der richtige ist für diese Truppe", sagt er weiter.

Egal, wie das Finale ende, erklärte der Ex-Nationalspieler, "dadurch, dass er sich so verändert hat, hat er auch gezeigt, dass er der Mannschaft noch neue Impulse geben kann!"

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Über die Taktik fürs Finale:

Auch die Taktik fürs Finale war ein eifrig diskutiertes Thema.

"Wenn wir zu statisch spielen haben wir große Probleme. Dazu müssen wir stabil stehen. Wir brauchen wieder einen Libero wie Neuer, denn ich gehe davon aus, dass die Argentinier viel mit langen Bällen operieren. Die Argentinien werden das Spiel zerstören wollen", meinte Strunz.

Der SPORT1-Experte glaubt zudem, dass ein möglicher Ausfall von Angel Di Maria Konsequenzen für Argentinien nach sich zieht.

"Ich finde persönlich, dass Di Maria noch wichtiger ist als Messi. Er geht eins gegen eins, er hat einen unglaublichen Zug zu Tor."

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