Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat nach der Vergabe der WM 2018 an sein Land den Weltverband FIFA energisch gegen Korruptionsvorwürfe verteidigt.

"Leute wurden der Korruption bezichtigt, ohne jeden Grund, ohne Fundament. Das war nur ein Druckmittel gegen die FIFA. Es war inakzeptabel, dass dies in England in die Medien transportiert wurde. Das ist ein Beispiel für unlauteren Wettbewerb", sagte Putin nach der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 an Russland und Katar in Zürich.

Die Ethik-Kommission der FIFA hatte am 20. Oktober die Exekutivmitglieder Reynald Temarii (Tahiti) und Amas Adamu (Nigeria) suspendiert. Beiden wird vorgeworfen, dass sie ihre Stimmen für die Vergabe der WM 2018 und 2022 feilgeboten hätten.

Russlands Mitbewerber England war bei der WM-Vergabe schon in der ersten Abstimmungsrunde gescheitert.

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