Thomas Bach mahnt im sich anbahnenden Konflikt zwischen dem Weltverband FIFA und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wegen der möglichen Verlegung der Weltmeisterschaft 2022 in Katar in den Winter zur Besonnenheit.

"Man sollte die Sache nicht dramatisieren. Es sind noch elf Jahre bis dahin", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Er selbst kenne die Aussage von FIFA-Boss Joseph S. Blatter auch nicht, dass die WM dann im Februar oder zumindest zeitnah zu den Winterspielen stattfinden solle, sagte Bach: "Blatter könnte ja auch vorschweben, die WM spät im Jahr im Winter durchzuführen. Das wäre dann kein großer Terminkonflikt und könnte in beiderseitigem Interesse sein."

Blatter hat sich für eine Verlegung der Endrunde 2022 in die kühleren Winter-Monate ausgesprochen.

"Wenn man Fußball spielt, muss man die wichtigsten Akteure schützen. Und das sind die Spieler", sagte der Schweizer kurz vor dem Eröffnungsspiel des Asien-Cups in Doha. Eine WM im Winter wäre ein Novum in der Fußball-Geschichte. Im Sommer können die Temperaturen in dem Wüstenstaat auf über 50 Grad Celsius steigen.

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