Der Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll nach Auffassung des früheren hochrangigen FIFA-Funktionärs Guido Tognoni ausgelost werden.

"Was bei der letzten Vergabe abgelaufen ist, war schlecht für den Fußball. Da gab es zu viele Verwundete. Wenn die FIFA nach ihrer Inspektion alle Kriterien erfüllt sieht, sind alle Kandidaten gleichberechtigt", sagte Tognoni auf dem Sportbusiness-Kongress (SpoBiS) in Düsseldorf: "Dann sollte man diese Kandidaten in einen Lostopf werfen."

Der Schweizer, 19 Jahre in Diensten des Weltverbandes, will damit auch die Diskussion über mögliche Korruption im Keim ersticken. "Die FIFA kann es sich nicht leisten, dass sich die wichtigsten Mitglieder ständig dem Vorwurf der Korruption ausgesetzt sehen", sagte er: "Sie sollte alles tun, das zu vermeiden. Das kann sie tun, indem sie die Entscheidung dem Zufall überlässt und nicht mehr den Stimmungen."

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