Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat in Paris über den Qualifikationsmodus für die WM 2014 in Brasilien entschieden.

Die 53 Mitgliedsverbände der UEFA werden auf insgesamt neun Gruppen aufgeteilt. Acht Gruppen werden sechs Teilnehmer haben, eine Gruppe nur fünf.

Die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM in Brasilien. Die acht Zweitbesten spielen in Hin- und Rückspiel-Play-offs weitere vier europäische WM-Teilnehmer aus. Insgesamt nehmen 13 europäische Teams an der WM 2014 teil. Ausgelost werden die Qualifikationsgruppen am 31. Juli in Rio de Janeiro.

Probleme begleiten unterdessen weiter die Vorbereitungen auf die EURO 2012 in Polen und der Ukraine. Die Stadien in Kiew und Lwiw (Lemberg) werden nicht wie geplant im Sommer, sondern frühestens im Oktober fertig.

Erst dann können die Spielstätten auf ihre EURO-Tauglichkeit geprüft werden. "Es ist eine schwierige Situation, aber wir Vertrauen den Behörden in der Ukraine, dass sie es rechtzeitig schaffen", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino.

Zudem berichtete das UEFA-Exko mit DFB-Präsident Theo Zwanziger über die künftige Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden beim Thema Korruption. Alle 53 Mitgliedsverbände sollen in Zukunft Korruptionsbeauftragte einstellen, um die angegriffene "Seele des Fußballs" zu schützen, wie Infantino erklärte.

Auch bestätigte Infantino, dass der Fußball-Verband von Bosnien und Herzegowina zum 1. April aus der UEFA und der FIFA ausgeschlossen wird, falls dort die Statuten nicht geändert werden.

Die UEFA hatte dem bosnischen Verband FSBiH eine sechsmonatige Frist zur Installierung eines Präsidenten statt des gegenwärtig alle drei Bevölkerungsgruppen vertretenden Vorsitzenden-Trios gestellt. Bislang wurde jedoch noch keine Lösung gefunden.

Außerdem wurde entschieden, dass der 36. UEFA-Kongress am 22. März 2012 in Istanbul stattfinden wird.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel