Bei der Fußball-WM 2014 droht das Chaos auf Brasiliens Flughäfen.

Laut einer vom Institut für Angewandte Ökonomie in der Hauptstadt Brasilia veröffentlichten Studie werden 10 der 13 wichtigsten Airports des Landes während der Weltmeisterschaft über ihrer Kapazität operieren.

Lediglich die WM-Orte Rio de Janeiro und Manaus sowie Campinas, das als Drehkreuz fungiert, seien für den Fan-Ansturm gerüstet.

Selbst die geplanten Erweiterungsarbeiten seien nicht ausreichend, um dem erhöhten Fluggästeaufkommen Herr zu werden.

Das dem Präsidenten-Sekretariat für Strategische Angelegenheiten angeschlossene Institut warnt zudem, dass die Bauarbeiten an den Terminals in neun der zwölf WM-Städte bei normalen Ablauf nicht rechtzeitig zum Event fertig werden.

Die Studie wirft dem zivilen Luftfahrtamt Infraero vor, zwischen 2003 und 2010 nur 44 Prozent der zur Verfügung stehenden Gelder in die Modernisierung der Flughäfen investiert zu haben.

Und bei den jetzt in Angriff genommenen Projekten sei mit Zahlen für künftiges Fluggästeaufkommen kalkuliert worden, die bei den meisten Airports bereits jetzt erreicht seien.

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