Australiens Fußball-Verband FFA hat scharfe Kritik an der gleichzeitigen Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 durch die Exekutive des Weltverbandes FIFA geübt.

"Es war ein fehlerhafter Prozess. Weil zwei Weltmeisterschaften zur gleichen Zeit auf dem Markt waren, hatten die Leute Gelegenheit, miteinander zu reden. Dadurch war das Spiel nicht mehr ausgeglichen", sagte FFA-Präsident Frank Lowy.

Einige Regierungen hätten alles daran gesetzt, den Zuschlag zu erhalten. Australien habe zwar auch Fehler gemacht, aber "ich hätte mich 24 Monate auf den Kopf stellen können, wir hätten es trotzdem nicht geschafft", sagte Lowy.

Bei der Abstimmung im Dezember 2010 hatte Australien nur eine Stimme erhalten und war im ersten Wahlgang gescheitert.

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