Englands Sportminister Hugh Robertson schließt trotz der Bestechungsvorwürfe gegen hochrangige Mitglieder des Weltverbandes FIFA die Neuvergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 aus.

"Es gibt keine Chance, den Prozess zu wiederholen", sagte Robertson der britische Nachrichtenagentur "Press Association" und fügte hinzu: "Das wäre von der FIFA ein riesiges Eingeständnis eigenen Versagens."

Lord David Triesman, der frühere Präsident des englischen Verbandes FA und Chef der gescheiterten englischen WM-Bewerbung für 2018, hatte zuvor in einer Anhörung vor dem britischen Parlament vier hochrangige FIFA-Mitglieder beschuldigt, für ihre Stimmen Gegenleistungen gefordert zu haben.

Außerdem erklärte der britische Parlamentarier Damian Collins, dass ihm Beweise für Bestechungszahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (gut eine Million Euro) an den FIFA-Vize Issa Hayatou aus Kamerun und den Ivorer Jacques Anouma vorlägen.

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