Die Investitionen für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien schnellen weiter in die Höhe.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht beziffert der brasilianische Bundesrechnungshof TCU die Gesamtkosten bereits auf 27,3 Milliarden Real, umgerechnet knapp 10,5 Milliarden Euro. Die Ausgaben stiegen damit um 1,34 Milliarden Euro oder 14,7 Prozent gegenüber der im Januar 2011 erstmals offiziell vorgelegten Prognose.

Größte Posten für die Kostensteigerung sind Flughäfen (plus 867 Mio. Euro) und Stadien (plus 433 Mio. Euro). Der TCU bezeichnet den Stand der Arbeiten in den zwölf WM-Arenen als "zufriedenstellend", warnte aber vor einem bereits jetzt spürbaren Zeitverzug beim Ausbau der Flughäfen.

Von den 10,5 Milliarden Euro Gesamtkosten trägt der Bund alleine 6,3 Milliarden. Die WM-Städte (2,6 Mrd.) sowie private Investoren (1,6 Mrd.) teilen sich den Rest.

Der TCU als Finanzkontrolle des Bundes berücksichtigt in den regelmäßigen Berichten Ausgaben für Bauten und Verbesserungen an Flughäfen, an Häfen, der städtischen Mobilität, der Stadien sowie im Tourismus- und Sicherheitsbereich.

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