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Schweinsteiger bestritt bisher 101 Länderspiele © getty

Bastian Schweinsteiger fordert bei der WM eine Rückbesinnung auf die deutschen Tugenden.

"Die anderen Nationen beneiden uns dafür, dass wir das in uns haben. Dass wir bereit sind, uns füreinander zu quälen. Diese physische Stärke haben wir in der jüngeren Vergangenheit jedoch etwas verloren. Wir sollten uns deshalb auf unsere Tugenden zurückbesinnen", sagte Schweinsteiger der "Bild."

Für den deutschen Nationalspieler, den zuletzt eine Entzündung der Patellasehne geplagt hat, können die deutschen Tugenden den entscheidenden Unterschied in engen Spielen ausmachen.

"Wir haben zwar mittlerweile technisch perfekte Fußballer in Deutschland. Aber ohne die Leidenschaft und den Willen ? eben unsere typisch deutschen Tugenden ? werden wir in Brasilien nichts gewinnen. Es wird ein Turnier der Willenskraft", sagte Schweinsteiger weiter.

Die klimatischen Bedingungen in Brasilien will der Spieler des FC Bayern bei einem möglichen Misserfolg nicht als Ausrede gelten lassen: "Wir müssen mit extremen Temperaturen umgehen können. Das müssen die anderen Nationen ja auch. Wir müssen uns überwinden. Da ist das Wort Willenskraft wirklich entscheidend."

Schweinsteiger absolvierte am Dienstag ein individuelles Training mit den Teamkollegen Philipp Lahm und Manuel Neuer in München.

Bundestrainer Joachim Löw hofft, dass Schweinsteiger im letzten WM-Test am Freitag gegen Armenien wieder zur Verfügung steht.

Abflug nach Brasilien ist am Samstagabend. Das erste Gruppenspiel hat das DFB-Team am 16. Juni in Salvador gegen Portugal. Weitere Vorrundengegner sind Ghana (21.6.) und die USA (26.6.).

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