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Rousseff (l.) ist seit 2011 Präsidentin Brasiliens
Rousseff (l.) ist seit dem 1. Januar 2011 Präsidentin Brasiliens © getty

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat die in die Kritik geratene WM-Vorbereitung ihrer Regierung ebenso wie die Milliarden-Ausgaben für das Turnier verteidigt.

Die WM werde ein dauerhaftes Erbe hinterlassen, sagte Rousseff, die indirekt auch den FIFA für die gestiegenen Kosten verantwortlich machte.

Die FIFA habe Brasilien ursprünglich die Finanzierung der Stadien durch privates Geld zugesichert, sagte Rousseff bei einem Treffen mit Journalisten am Dienstag in Brasilia.

Die Regierung habe aber einsehen müssen, dass die Investitionen aus dem privaten Sektor nicht mal für "ein halbes Stadion" reichen würden und sie eigenes Geld werde zuschießen müssen.

Die zwölf WM-Stadien kosten geschätzte 2,7 Milliarden Euro, mehr als bei den WM-Turnieren in Deutschland und Südafrika zusammen.

Rousseff, die sich im Oktober zur Wiederwahl stellen wird, betonte, dass der größte Teil der WM-Ausgaben "für Brasilien" getätigt worden sei.

So hätten viele Städte dringend benötigte Verbesserungen des öffentlichen Verkehrssystems in Angriff genommen.

Gleichzeitig gab die Chefin der Mitte-Links-Regierung zu, dass viele dieser Projekte nicht rechtzeitig zur WM fertig werden.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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