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Dante wurde am 22. Januar 2013 erstmals für die Selecao nominiert © getty

Dante, Innenverteidiger des FC Bayern München und der brasilianischen Nationalmannschaft, hat eine mögliche Kritik am Spielsystem von Bayern-Trainer Pep Guardiola und dessen Umgang mit persönlichen Stärken der Spieler zurückgewiesen.

"Nein, Bayern spielt auf eine Art, Brasilien spielt auf eine andere Art. Guardiola hat seine Philosphie, 'Felipao' hat eine andere", antwortete er auf die Frage, ob er froh sei, endlich wieder lange Pässe aus der Abwehr spielen zu dürfen.

Guardiola, Vertreter des Ballbesitz- und Kurzpassspiels, hatte Dante diese in München verboten, obwohl der heute 30-Jährige damit in seiner Zeit in Belgien bei Sporting Charleroi und Standard Lüttich (2006-2008) häufig Tore vorbereitet hatte.

Im Trainingslager der Selecao in Teresopolis, 100 Kilometer hinter Rio in den Bergen, ließ Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, in Portugiesisch sprachigen Ländern "Felipao" genannt, Dante lange Pässe üben.

"Ich bin sehr glücklich, hier in der brasilianischen Nationalmannschaft zu sein", sagte der gebürtige Baiano nach dem 4:0 der Selecao im Freundschaftsspiel gegen Panama in Goiania an diesem Dienstag, in dem er über 90 Minuten zum Einsatz gekommen war.

"Und es ist wichtiger, sich darauf zu konzentrieren, sich auf die Philosophie der Selecao zu konzentrieren und alles für unser Land zu geben."

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