Ausschreitungen zwischen Streikenden und der Polizei haben im WM-Spielort Sao Paulo den gesamten Freitag überschattet.

Dabei setzten die Ordnungskräfte Tränengas und Schlagstöcke ein.

Die Streikenden hatten am zweiten Tag ihres Ausstandes die U-Bahnhöfe durch Streikposten blockiert und Fahrgäste daran gehindert, den Bahnhof Ana Rosa zu betreten.

Der Streik, der auch die Besucher des WM-Tests am Abend zwischen Gastgeber Brasilien und Serbien (1:0) betraf, soll am Samstag fortgesetzt werden.

"Unser Problem hat nichts mit der Nationalmannschaft zu tun, wir werden sie anfeuern. Aber am 5. Oktober werden wir Dilma Rousseff zum Teufel jagen", sagte Gewerkschaftsführer Paulo Pereira da Silva mit Blick auf die kommenden Präsidentschaftswahlen.

Bereits am Donnerstag hatte der Streik zu einem Verkehrschaos und mehr als 200 km Stau in der Wirtschaftsmetropole gesorgt, in der am 12. Juni das WM-Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien stattfindet.

Rund 4,5 Millionen Menschen benutzen in Sao Paulo normalerweise täglich die U-Bahn.

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