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Die englische Nationalmannschft ist in Brasilien angekommen © getty

Übermüdete Engländer, gut gelaunte Russen, wortkarge Griechen: Nach Deutschland trudelten am Sonntag weitere europäische Teams im WM-Land Brasilien ein. Die lange Anreise sorgte für unterschiedliche Stimmung bei den Delegationen. Auch Mexiko und Japan betraten WM-Boden.

Nach dem blamablen 0:0 am Samstagabend in Miami (USA) gegen Honduras war den Engländern bei ihrer Ankunft wenige Stunden später in Rio de Janeiro Frust und Müdigkeit in den Gesichtern geschrieben. Die Three Lions bezogen nach kurzer Busfahrt ihr WM-Hotel Royal Tulip am Sao-Conrado-Strand.

"Keine Probleme, gute Organisation, alles okay. Endlich beginnt die WM für uns", sagte Russlands Nationaltrainer Fabio Capello in bester Stimmung bei der Ankunft am internationalen Flughafen in Sao Paulo, bevor es ins Hinterland in die Kleinstadt Itu weiterging.

Die Griechen mussten dagegen wegen einer technischen Panne ihren Zwischenstopp in den USA unfreiwillig um einen Tag verlängern und trafen erst am späten Sonntagvormittag in Sao Paulo ein.

Ohne Interviews ging es per Flug direkt weiter ins 1730 km nordöstlich gelegene Aracaju im Bundesland Sergipe.

Schon am späten Samstagabend herrschte bei der Landung von Mexiko und Japan Hochbetrieb am Guarulhos-Airport.

"Wir sind froh, endlich hier zu sein", sagte Japans Kapitän Makoto Hasebe, der zur neuen Saison von Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg zu Erstligist Eintracht Frankfurt wechselt.

Die Asiaten haben ihr WM-Quartier wie Russland in Itu. Gut 300 Schaulustige und eine Samba-Band begrüßten in Santos Brasiliens Vorrundengegner Mexiko.

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