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Das französische Team ließ Jamaika keine Chance © getty

Die französische Nationalmannschaft hat den Schock des WM-Ausfalls von Superstar Franck Ribery glänzend verdaut.

Zwei Tage, nachdem Europas Fußballer des Jahres wegen chronischer Rückenbeschwerden seine Endrunden-Teilnahme abgesagt hatte, feierte die Equipe Tricolore in Lille mit einem 8:0 (3:0) gegen Jamaika mit Trainer Winfried Schäfer eine perfekte WM-Generalprobe. Die Elf von Coach Didier Deschamps tankte eine Woche vor dem Auftakt gegen Honduras jede Menge Selbstvertrauen.

Sollte es bei den Franzosen Frust über das Ribery-Aus gegeben haben, schossen sie ihn sich am Sonntag von der Seele.

Yohan Cabaye (17.), Blaise Matuidi (21./66.), Karim Benzema (38./63.), Olivier Giroud (53.) und Antoine Griezmann (77./89.) erzielten in Lille die Tore.

Die Gäste aus der Karibik waren mit dem schnellen Kombinationsspiel der Franzosen überfordert und präsentierten sich als dankbarer Aufbaugegner.

"Ich bin nicht enttäuscht oder verärgert", teilte Schäfer kurz nach dem Schlusspfiff via Twitter mit.

Er verwies auf die Tatsache, dass er im dritten Spiel innerhalb von zwölf Tagen zahlreiche seiner Top-Spieler geschont hatte: "Ich hoffe, wir können noch mal in Bestbesetzung gegen die Franzosen spielen."

Zuvor hatte sich Jamaika beim WM-Teilnehmer Schweiz (0:1) und in Serbien (1:2) durchaus achtbar geschlagen.

Vor allem Stürmerstar Benzema, der wegen Riberys Verletzung in Brasilien mehr denn je im Mittelpunkt stehen wird, spielte in Lille groß auf.

Der Champions-League-Sieger von Real Madrid schoss nicht nur zwei Tore, sondern war auch an weiteren Treffern von Giroud, Teamkollege der deutschen Gruppe um Lukas Podolski beim FC Arsenal, und Matuidi beteiligt.

Die weiteren Gruppengegner der Franzosen in Brasilien sind die Schweiz (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).

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