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Die Mannschaft Kameruns ist in Brasilien gelandet © getty

Die Nationalmannschaft Kameruns ist nach dem Ende des Prämien-Streits in der Heimat am Montagmittag (Ortszeit) in Brasilien eingetroffen.

Das Team des deutschen Trainers Volker Finke hatte am Sonntag zunächst die Abreise verweigert, ehe es am Montagmorgen um fünf Uhr in Jaunde doch den Flieger Richtung Brasilien bestieg.

Finke hatte schon am Sonntag im Gespräch mit SPORT1 beschwichtigt: "Unsere Fans können sich freuen. Natürlich tritt Kamerun bei der WM an."

Schon am Freitag bestreiten die unzähmbaren Löwen in Natal gegen Mexiko (18.00 Uhr MESZ) ihr erstes WM-Spiel.

Das Teamquartier befindet sich in Vitoria.

Der Streit war bereits in der Vorwoche vor dem Länderspiel gegen Deutschland in Mönchengladbach (2:2) eskaliert.

Heimische Medien hatten berichtet, dass die Nationalspieler für den Sprung zur WM umgerechnet 182.000 Euro pro Person verlangten und das nachgebesserte Angebot der Regierung von 68.000 Euro abgelehnt hätten.

Angeblich haben sie damit gedroht, das Spiel gegen die DFB-Elf platzen zu lassen.

Nun sollen sich die Parteien nach Angaben von "Cameroon Radio Television" (CRTV) auf einen Stufenplan geeinigt haben: 76.000 Euro Prämie pro Kopf für den Achtelfinal-Einzug und für das Erreichen jeder weiteren Runde.

Zusätzlich sollen sechs Prozent der gesamten WM-Einnahmen des Verbandes an das Team zurückfließen.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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