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Diego Costa entschied sich gegen die brasilianische Nationalmannschaft © getty

Die Rückkehr in sein Geburtsland Brasilien war für Spaniens "Neuzugang" Diego Costa bislang nicht der befürchtete Spießrutenlauf.

"Sie haben mich gut behandelt, so wie ich es mir erhofft habe", gestand der Stürmer von Meister Atletico Madrid, der nach zwei Länderspielen der Selecao den Rücken gekehrt hatte und mit spanischem Pass nun für den Welt- und Europameister auf Tore-Jagd geht.

"Ich weiß auch, dass dies nicht immer so bleiben wird", äußerte der 25-Jährige, der aber die Unterstützung von vielen Leute habe, die "wissen, was passiert ist".

Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, der den bulligen Angreifer 2013 vor dem Confed Cup gegen Italien und Russland getestet hatte, schimpfte damals nach Costas "Fahnenflucht": "Er hat dem Traum von Millionen den Rücken gekehrt."

Für den WM-Auftakt des Titelverteidigers am Freitag gegen die Niederlande fühlt sich Diego Costa, der am Wochenende beim 2: 0-Länderspielsieg in der US-Hauptstadt Washington gegen El Salvador 74 Minuten mitwirkte, nach überstandener Muskelverletzung fit. "Ich bin in Topform, ohne Problem für das erste Match", betonte der Neu-Spanier.

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