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Der gebürtige Frankfurter Jermaine Jones hat sein Aus in der deutschen Nationalmannschaft offenbar immer noch nicht abgehakt.

"So wie das Trainingslager 2008 abgelaufen ist, hätte ich bei der EM dabei sein müssen", sagte der 32-Jährige, der nun für die USA spielt und in der Gruppenphase der WM auf Deutschland trifft: "Tim Borowski lag damals eine Woche krank im Bett. Dennoch hat Joachim Löw sich für ihn entschieden. Das war einer der Punkte, warum ich mich entschieden habe, für die USA zu spielen."

Der Mittelfeldspieler hatte drei Länderspiele für den DFB bestritten, durfte aber noch wechseln, weil keines davon ein Pflichtspiel war.

Sollte er am 26. Juni in Recife gegen Deutschland ein Tor schießen, "werde ich aber auf keinen Fall jubeln", erklärte der Sohn eines in Deutschland stationierten US-Soldaten und einer deutschen Mutter: "Das hat mit Respekt zu tun. Ich habe Deutschland und auch dem DFB trotzdem viel zu verdanken. Ich habe meine ersten Spiele für Deutschland gemacht und bin froh, dass Löw mir diese Chance gegeben hat."

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