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Die Schlangen vor den Metrostationen in Sao Paulo lichten sich © getty

Kein Transport-Chaos zum WM-Auftakt: Sao Paulos U-Bahn-Bedienstete stimmten wenige Stunden vor dem Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien (22.00 Uhr MESZ/ZDF) für eine Fortsetzung der Streikpause.

Damit fuhr auch die Metro-Linie 3, als Hauptanreisemittel im Vorfeld der WM geplant, die Fans zur Arena im Stadtteil Itaquera.

Dennoch erlebte die 20-Millionen-Stadt keinen ruhigen WM-Auftakt. Gleich vier Protestaktionen waren für den Donnerstag geplant. Darunter auch eine Kundgebung der U-Bahn-Bediensteten, die die Wiedereinstellung von 42 im Zuge der Streikbewegung entlassenen Mitarbeiter fordern.

Eine Groß-Demo von WM-Gegnern versetzte die Polizei in höchste Alarmbereitschaft.

Am Pfingstmontag war die Polizei mit Tränengas und Blendgranaten gegen die Streikposten vorgegangen. Der Ausstand führte in den vergangenen Tagen zu Rekordstaus in der Metropole.

Die Streikenden lehnten zuletzt angebotene Lohnerhöhungen von 8,7 Prozent ab und forderten 12,2 Prozent. Am Sonntag erklärte ein Gericht den Streik für illegal und drohte der Gewerkschaft mit Strafzahlungen.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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