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Joachim Löw ist seit 2006 Cheftrainer der deutschen Nationalelf
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Joachim Löw hat am Donnerstag einmal mehr sein Verständnis für die Proteste der brasilianischen Bevölkerung gegen soziale Ungerechtigkeiten im WM-Gastgeberland geäußert.

"Bildung, Gesundheitswesen, Erziehung. Das sind elementare Dinge für die Zukunft des Landes, deshalb kann ich die Leute gut verstehen, die diese Dinge einfordern", sagte der Bundestrainer im deutschen WM-Quartier Campo Bahia.

Die Proteste dürften aber nicht in Gewalt ausarten, sondern müssten friedlich vonstatten gehen, betonte der 54-Jährige, der diese Demonstrationen beim Confed-Cup 2013 persönlich miterlebt hat.

"Ich habe mit der Mannschaft, dem Trainer- und Betreuerstab diese Problematik angesprochen. Wir werden sicher nicht wegschauen", sagte der Bundestrainer.

Von den aktuellen Krawallen in Sao Paulo vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien hat er aber nach eigenen Angaben ebenso wie die Mannschaft nichts mitbekommen.

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