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Franck Ribery absolvierte 82 Länderspiele für Frankreich
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Die Angst vor Spritzen hat offenbar Superstar Franck Ribery vom deutschen Fußball-Meister Bayern München die WM-Teilnahme gekostet. Diese Meinung vertrat der französische Mannschaftsarzt Franck Le Gall am Donnerstag und klagte gleichzeitig die medizinische Abteilung der Bayern um Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt an.

"Franck spielt bei einem Klub, bei dem alle Probleme, egal welches es sind, mit Spritzen behandelt werden", sagte der Mediziner. Es könnten "10, 20, 25, 40 pro Problem, pro Jahr sein. Wir hätten auch so vorgehen können, aber wir haben es nicht getan".

Es sei der Zeitpunkt erreicht gewesen, "an dem er sich nicht mehr auf mehr Spritzen einlassen wollte. Wir haben es also nicht getan, weil er Angst vor Spritzen hat", sagte Le Gall.

Ribery habe seit geraumer Zeit physische Probleme. Le Gall: "Man darf nicht vergessen, dass Ribery wegen eines Hämatoms am Gesäß operiert wurde (im Februar, d.Red.), das durch die Behandlung im Klub verursacht wurde."

Die medizinische Betreuung der Profis von Bayern München liegt sei vielen Jahren in den Händen von Müller-Wohlfahrt, der als international anerkannte Kapazität gilt und von vielen Sportstars aus der ganzen Welt konsultiert wird. Müller-Wohlfahrt ist auch langjähriger Arzt der deutschen Nationalmannschaft.

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