vergrößernverkleinern
© getty

Trainer Volker Finke glaubt trotz der turbulenten Vorbereitung an eine erfolgreiche WM mit Kameruns Nationalmannschaft.

"Wir haben eine Lösung gefunden, und das zählt für mich am Ende. Das alles hat uns nicht gestört", sagte der 66-Jährige am Donnerstag über den Prämienstreit, der die Abreise der "unzähmbaren Löwen" nach Brasilien um 24 Stunden verzögert hatte.

Finke forderte kurz vor dem WM-Auftakt gegen Mexiko am Freitag (ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER) vielmehr Verständnis für seine Spieler. "Wir sollten respektieren, wie es in Afrika funktioniert. Das ist nichts Neues und sollte auch nicht von außen beurteilt werden", sagte Finke gut gelaunt in Natal.

Fragen an die ebenfalls anwesenden Spieler Nicolas Nkoulou und Enoh Eyong zum Prämienstreit unterband der Verband dagegen. "Nur Fragen zum Spiel. Wir werden keine anderen Themen besprechen", sagte ein Sprecher gleich zu Beginn der Pressekonferenz.

Erleichtert zeigte sich der 66 Jahre alte WM-Debütant Finke über die Genesung von Superstar Samuel Eto'o. "Er ist unser Dynamo, unser Motor. Ich bin froh, dass er wieder voll mittrainieren kann", sagte Finke, der mit kurzer Hose und rotem Kamerun-Polohemd auf dem Podest erschienen war.

Verspätungen bleiben allerdings auch in Brasilien ein Problem Kameruns, wenn auch unfreiwillig. Der Flug nach Natal am Morgen hob statt wie geplant um 8.30 Uhr erst um 9.40 Uhr ab.

Hier gibt es alles zur WM 2014

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel