Als der Ball in Brasilien endlich rollte, schaute der Norden der Elfenbeinküste in die Röhre: In Teilen des westafrikanischen Landes brach mit dem Anpfiff des Eröffnungsspiels der Weltmeisterschaft zwischen Brasilien und Kroatien (3:1) das Stromnetz zusammen.

"Wir hatten unseren großen Fernseher aufgebaut und alles für die Party vorbereitet. Seit dem Anstoß sitzen wir im Dunkeln. Wir haben keine Chance, das Spiel zu sehen", sagte Hamed Tassambala aus der 80.000-Einwohner-Stadt Ferkessedougou der Nachrichtenagentur "AFP".

Auch in anderen Städten der Region war am Donnerstag ab 20 Uhr Ortszeit der Strom weg.

"Wir hoffen, dass das Problem bis zum Spiel der Elfenbeinküste behoben ist", sagte die Einheimische Jeanne Coulibaly.

Die Ivorer treffen am Sonntag um 3 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit in ihrem ersten Spiel der Gruppe C auf Japan. Im Allgemeinen ist die Elfenbeinküste bekannt für ein vergleichsweise gut ausgebautes Stromnetz.

Die Regierung hatte zuletzt unter anderem beschlossen, acht neue Wasserkraftwerke zu bauen, um den Standard weiter zu verbessern.

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