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Geheimfavorit Belgien hat keine Angst vor einem möglichen Achtelfinal-Duell bei der WM gegen Deutschland.

"Erst einmal müssen wir die Gruppe überstehen. Und dann nehmen wir, was kommt. Auch Deutschland", sagte Torhüter Thibaut Courtois und ergänzte schmunzelnd: "Aber es ist gar nicht sicher, dass sie überhaupt weiterkommen. Sie haben eine sehr starke Gruppe."

Beim WM-Comeback nach zwölf Jahren müsse sein Team "mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben", sagte Courtois, der mit Atletico Madrid kürzlich im Champions-League-Finale gegen Stadtrivale Real stand (1:4 n.V.).

"Ein Erfolg wäre das Erreichen des Viertelfinales. Aber wenn wir irgendwann gegen ein Team ausscheiden, dass stärker ist, können wir das akzeptieren."

Sollten die Belgier Gruppenzweiter werden und Deutschland Erster oder umgekehrt, würden die beiden Nachbarn im Achtelfinale aufeinandertreffen.

Über seine weitere Zukunft will Courtois derweil erst nach der WM in Brasilien entscheiden.

"Ich habe während des Turniers mit niemandem über meine Zukunft sprechen. Erst einmal zählt nur die WM", sagte der 22-Jährige, der seit 2011 vom FC Chelsea an Champions-Legaue-Finalist Atletico Madrid ausgeliehen ist.

Die Entscheidung scheint noch völlig offen. Courtois hat bei den Blues noch einen Vertrag bis 2016, dort ist der Tscheche Petr Cech aber weiterhin gesetzt, "und für die Bank bin ich zu jung".

Das Leihgeschäft zwischen den Spaniern und den Briten endet am 30. Juni.

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