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Der Einsatz von Uruguays Top-Stürmer Luis Suarez im ersten WM-Spiel gegen Außenseiter Costa Rica wird immer unwahrscheinlicher.

Nationaltrainer Oscar Tabarez wollte einen Tag vor dem WM-Start des zweimaligen Weltmeisters am Samstag in Fortaleza zwar nicht offiziell verkünden, ob der angeschlagene Torschützenkönig der englischen Premier League auflaufen wird oder nicht, bei der Aufzählung seiner wahrscheinlichen Startelf fehlte aber der Name Suarez.

"Ich werde diese Frage erst morgen vor dem Spiel final beantworten. Wir werden nichts überstürzen und immer zuerst an den Spieler denken", sagte Tabarez, und er betonte: "Seine Genesung macht große Fortschritte." Auch beim Abschlusstraining konnte Uruguays Rekordtorschütze die Übungen problemlos mitmachen.

Es gilt dennoch als sehr wahrscheinlich, dass der Coach seinen Ausnahmestürmer gegen den vermeintlich leichtesten Gegner der Hammer-Gruppe D noch schonen wird, damit er gegen Italien und England fit ist.

Suarez hatte sich ein stumpfes Knie-Trauma im Meniskus zugezogen und war am 22. Mai operiert worden. Bei einem Suarez-Ausfall würden wohl Edinson Cavani und Diego Forlan, bester Spieler der WM vor vier Jahren, Uruguays Angriffs-Duo bilden.

Torhüter Fernando Muslera warnte unterdessen davor, den Auftaktgegner zu unterschätzen. "Wir haben großen Respekt vor Costa Rica, das erste Spiel ist immer schwierig", sagte der Profi von Galatasaray Istanbul: "Aber wir fühlen uns sehr fit und gut vorbereitet."

Geleitet wird das Spiel vom einzigen deutschen Schiedsrichter bei der WM, dem Münchner Felix Brych.

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