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Die Brasilianer freuen sich, dass es neben den Produkten der FIFA-Sponsoren zumindest auch lokale Produkte gibt. © getty

Brasilien beugt sich der FIFA: Ein elfjähriges Alkoholverbot in brasilianischen Stadien ist vor Beginn der WM auf Druck des Fußball-Weltverbandes und des Hauptsponsors Budweiser gekippt worden.

Neben den Produkten der amerikanischen Großbrauerei AB InBev darf auch die lokale Biermarke Brahma ausgeschenkt werden.

"Das ist ein Skandal auf den Ebenen Gesundheit, Politik und Sicherheit", sagte Raphael Gaßmann von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen:

"Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht höher angesehen werden als die Gesundheit und die Sicherheit von Zuschauern." Die FIFA wies die Kritik zurück.

Andere Biersorten oder alkoholische Getränke wie der beliebte Cocktail Caipirinha dürfen nur außerhalb der zwölf Stadien verkauft werden, auch dies hatte sich die FIFA zusichern lassen.

Zudem ist auch die Verpflegung in den WM-Stadien genau geregelt. In Salvador und Recife sorgten Petitionen allerdings dafür, dass die lokalen Gerichte Acaraje und Tapioca nach anfänglichem Widerstand der FIFA nun doch verkauft werden dürfen.

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