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Franz Beckenbauer will mit der FIFA erstmal nichts mehr zu tun haben
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Franz Beckenbauer lässt sich eine Hintertür offen: Nach Darstellung seines Beraters Marcus Höfl will Deutschlands Fußball-Lichtgestalt "die Entwicklung der nächsten Tage" abwarten, ehe er eine definitive Entscheidung über einen Verzicht auf die Reise zur WM in Brasilien treffen wird.

Dies schrieb Höfl als "Klarstellung" bei Twitter.

Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Beckenbauer definitiv nicht zur WM-Endrunde kommen werde, nachdem er am Freitag vom Weltverband FIFA provisorisch für 90 Tage gesperrt worden war.

Der "Kaiser" fühlte, "dass ich bei der FIFA nicht mehr willkommen bin". Beckenbauer wollte ohnehin erst zum Halbfinale ins Land des fünfmaligen WM-Champions reisen.

Der Ehrenpräsident von Bayern München hatte laut Darstellung der FIFA die Kooperation mit Chefermittler Michael J. Garcia verweigert und war deshalb sanktioniert worden.

Beckenbauer bestritt dies und wies darauf hin, dass er die in Englisch abgefassten Fragen juristischen Inhalts nur in Deutsch habe beantworten wollen.

Diesem Wunsch war Garcia allerdings nicht nachgekommen. Es ging um dessen Ermittlungen im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2022 an Katar.

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