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Eine Gruppe von Prostituierten hat im WM-Spielort Belo Horizonte auf ziemlich ungewohnte Weise für mehr Rechte und gesellschaftliche Anerkennung in Brasilien protestiert.

Die leichten Damen trugen nach der Partie Kolumbien gegen Griechenland (3:0) mitten in der Stadt ihr eigenes Fußball-Spiel aus und wurden dabei von einer evangelischen Organisation unterstützt. Unter dem Motto "Unsere Rechte, unser Kampf" wurde eine Straße kurzerhand grün angemalt, Kegel markierten die Tore. (WM 2014: Ergebnisse und Tabelle)

"Alle müssen die gleichen Rechte haben. Es kann nicht sein, dass man als Prostituierte am Rande der Gesellschaft lebt", sagte Patricia Bonges der Nachrichtenagentur "AFP": "Der Diskriminierung muss ein Ende gesetzt werden."

Seit Jahren fordern die Prostituierten in Brasilien die Anerkennung ihres Berufs und eine angemessene Altersvorsorge.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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