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Rafinha spielte bei Bayern eine starke Saison, wurde aber nicht für die WM nominiert © getty

Brasiliens Trainer Luis Felipe Scolari hat Rafinha nicht für die Heim-WM in Brasilien nominiert. Dabei lief der Bayern-Verteidiger im März noch gegen Südafrika für die "Selecao" auf, doch bei der Weltmeisterschaft muss er Dani Alves und Maicon den Vortritt lassen.

Der Ex-Schalker nimmt die Nichtnominierung jedoch gefasst: "Ich war im erweiterten Kreis, aber eben nicht in dem endgültigen WM-Kader. Wie auch immer. Brasilien hat mit Dani Alves und Maicon zwei tolle Rechtsverteidiger."

Dafür hat Rafinha während der WM umso mehr Zeit und schreibt für SPORT1 als Kolumnist. Im Interview mit SPORT1 spricht er über die Rolle von Superstar von Neymar: "Auf dem Platz ist er ein exzellenter Spieler, einer der sehr entscheidende Aktionen haben kann. Allerdings kann er alleine nicht gewinnen."

Der zweifache Nationalspieler Brasiliens ist sich sicher, dass der Druck kein Problem für den Gastgeber wird: "Wenn Brasilien bei einem Turnier dabei ist, herrscht im Land nunmal die Erwartung, dass man gewinnt. Diese Jungs wissen, was einen Champion ausmacht."

Der 28-Jährige glaubt aber, dass auch Deutschland trotz der Ausfälle von Marco Reus und Mario Gomez Weltmeister werden kann: "Ich bin überzeugt, dass diejenigen, die neu ins Team kommen, einen guten Job machen werden. Für mich heißen die Favoriten auf den Titel Argentinien, Italien, Brasilien und Deutschland."

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