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Daniel Davari stand zuletzt für Eintracht Braunschweig unter Vertrag © getty

Daniel Davari hat gelassen auf seine Niederlage im Kampf um die Nummer eins im Tor der iranischen Nationalmannschaft reagiert.

Der bisherige Torwart von Absteiger Eintracht Braunschweig, der zur kommenden Saison zum Schweizer Erstligisten Grashoppers Zürich wechselt, wird beim ersten WM-Spiel gegen Nigeria (ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER) nur Ersatz sein.

"Natürlich würde ich gerne im Tor stehen, aber es ist für mich eine große Ehre überhaupt dabei zu sein in Brasilien", sagte Davari zu SPORT1.

Im letzten Test gegen Trinidad und Tobago in Sao Paulo (2:0) stand überraschend Aliresa Haghighi vom SC Covilha zwischen den Pfosten. Eigentlich sollte es ein Duell zwischen Davari und Rahman Ahmadi (Sepahan Isfahan) um den WM-Stammplatz werden.

Der 26-jährige Davari schiebt aber keinen Frust, sondern nimmt es sportlich und setzt vielmehr auf die Rolle des Außenseiters, die das Team von Trainer Carlos Queiroz inne hat: "Die tut uns gut. Uns traut keiner so richtig etwas zu und gerade das kann unsere große Chance sein."

Der in Gießen geborene Sohn eines Iraners träumt davon im vierten Anlauf die Gruppenphase bei einer Weltmeisterschaft zu überstehen.

"Die nächste Runde zu erreichen, wäre einfach nur traumhaft für uns", so Davari. Die Euphorie im eigenen Land ist groß, die Fans im Iran seien "fußball-bekloppt" und es sei "unsere verdammte Aufgabe für diese Menschen alles rauszuholen, was geht."

Mit "gutem Teamspirit und dem "nötigen Glauben an die eigene Stärke" könne durchaus eine Überraschung drin sein, glaubt Davari.

Der Iran trifft in der Gruppe F auf Nigeria, Argentinien und Bosnien-Herzegowina.

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