vergrößernverkleinern
PETA kritisiert den Missbrauch von Tiere © getty

Die zahlreichen Auftritte von Zoo-Tieren als Ergebnisorakel für die Spiele der WM in Brasilien stellt für die Tierschutzorganisation PETA einen Missbrauch der Tiere zu Marketingzwecken dar.

Die vermeintlichen Attraktionen sollen nach Einschätzung der Berliner Organisation ausschließlich für kostenlose Werbung sorgen, mehr Besucher anlocken und Kritik an Haltungsmängeln in den Tierparks in den Hintergrund drängen.

PETA rät deswegen in der WM-Zeit von Zoo-Besuchen ab.

"Die eingesperrten WM-Orakel sorgen bei den Menschen für Heiterkeit, doch für die Tiere sind die Lebensbedingungen in den kleinen Gehegen alles andere als amüsant. Anstatt in Freiheit, leben die Tiere in einem Gefängnis - und sterben aufgrund schlechter Haltungsbedingungen meist früh", erklärte der Diplom-Zoologe und PETA-Wildtierexperte Peter Höffken.

Ergebnisprognosen durch Tiere waren vor vier Jahren bei der WM 2010 in Südafrika durch den inzwischen eingegangenen Kraken "Paul" in Oberhausen populär geworden.

Für das laufende WM-Turnier sollen Zoos Resultate laut PETA durch Elefantenkinder, Oktopusse, Pinguine oder auch Gürteltiere "voraussagen" lassen.

Hier gibt es alles zur WM 2014

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel