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Danny Welbeck spielt zusammen mit Wayne Rooney bei ManUnited © getty

In der Systemdiskussion hat der zuletzt harsch kritisierte englische Nationalspieler Wayne Rooney Unterstützung von seinem Teamkollegen Danny Welbeck erhalten.

"Er ist ein klasse Spieler mit Erfahrung. Und egal, wo Wayne spielt, er kann einen erheblichen Einfluss auf das Spiel haben. Er kann den Unterschied ausmachen", sagte Welbeck drei Tage vor dem zweiten WM-Gruppenspiel der Three Lions am Donnerstag gegen Uruguay in Sao Paulo.

Auf der Insel wird derzeit heftig darüber diskutiert, ob und auf welcher Position Rooney im richtungweisenden Duell der noch punktlosen Mannschaften spielen soll.

Im Match gegen Italien (1:2) war der ManUnited-Torjäger von Coach Roy Hodgson auf der linken Mittelfeldseite aufgeboten worden.

Im Sturm spielte Torschütze Daniel Sturridge (FC Liverpool), auf der Spielmacherposition dahinter wirbelte dessen Vereinskollege Raheem Sterling.

Die beiden jungen Profis, 24 beziehungsweise 19 Jahre alt, zeigten trotz der Niederlage eine starke Leistung.

Rooney indes, der weiterhin auf seinen ersten Treffer bei einer WM-Endrunde wartet, enttäuschte in der Arena Amazonia in Manaus trotz seiner Torvorlage über weiter Strecken.

In der 74. Minute schoss der 28-Jährige sogar eine Ecke hinter das Tor und wirkte zeitweise wie ein Auslaufmodell.

Ex-Nationalspieler Alan Shearer meint, dass Rooney auf dem Flügel eine Fehlbesetzung ist.

"Wenn Wayne nicht auf der Zehner-Position hinter Angreifer Daniel Sturridge spielt, dann sollte man ihn ganz rausnehmen", sagte der 43-Jährige der "BBC" und begründete: "Für die Außenpositionen gibt es bessere Spieler im Team."

Auch der frühere Teammanager Graham Taylor hatte die taktische Aufstellung des Weltmeisters von 1966 bereits kritisiert und gesagt: "Das ist nicht der Rooney, der er sein sollte. Ich würde ihn lieber im Angriff sehen", hatte der 69-Jährige erklärt.

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