Medienberichten zufolge hat die brasilianische Polizei im WM-Spielort Curitiba Gummigeschosse gegen Demonstranten eingesetzt und elf Personen festgenommen.

Rund 200 Menschen hatten im Umfeld des Spiels zwischen Iran und Nigeria versucht, in die Nähe des Stadions zu kommen.

Wie die Nachrichten-Website G1 berichtet, sollen die Demonstranten zudem einen Bus mit Fans gestoppt und Straßen blockiert haben.

Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, sollen einige Personen versucht haben, Banken in der Innenstadt zu stürmen. Daraufhin griff die Polizei zum Einsatz der Gummigeschosse.

Auch in Natal, wo am Abend die deutschen Gruppengegner USA und Ghana aufeinandertrafen, gab es Proteste. Rund 300 Aktivisten demonstrierten gegen die Kosten der WM und den Besuch des Spiels durch US-Vizepräsident Joe Biden. Die Proteste endeten friedlich.

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