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Louis van Gaal wird nach der WM Trainer von Manchester United © getty

Bondscoach Louis van Gaal hat auch einen Tag vor dem zweiten WM-Vorrundenspiel der niederländischen Nationalmannschaft gegen Australien das Geheimnis über seine Aufstellung nicht lüften wollen.

"Das System kann der bestimmende Faktor sein. Ihr erfahrt es früh genug", sagte der 62-Jährige vor der Partie am Mittwoch in Porto Alegre.

"Ich werde auf meine Spieler hören und ihre Meinungen in die Entscheidung einbeziehen."

Beim spektakulären 5:1-Sieg gegen Welt- und Europameister Spanien hatte van Gaal im 5-1-2-1-System spielen lassen, seine Spieler schwärmten danach von der taktischen Ausrichtung.

Weil der ehemalige Bayern-Trainer vermutet, dass die Aussies "offensiv agieren" werden, scheint die innovative, in den Niederlanden aber oft kritisierte Variante auch gegen die Socceroos die erste Wahl zu sein.

Dass seine Schützlinge angesichts der starken Auftaktvorstellung das Spiel auf die leichte Schulter nehmen könnten, glaubt van Gaal nicht.

"Innerhalb des Teams herrschte keine große Euphorie", sagte er.

Und auch Offensivspieler Wesley Sneijder versprach eine konzentrierte Leistung.

"Nach dem Spiel wollen wir sechs Punkte auf dem Konto haben. Wir wissen, dass es nicht leicht wird. Aber wir wissen auch, was wir zu tun haben", sagte der 30-Jährige.

Van Gaal ist unterdessen nicht der Meinung, dass die Elftal erst nach dem Triumph über Spanien weltweit Ansehen genießt.

"Das ist vielleicht eure Ansicht", sagte der Coach. Er habe vielmehr das Gefühl, dass es schon immer Respekt für Oranje gegeben habe.

"Wir sind schon oft weit gekommen, waren dreimal im Finale. Leider kann aber nur eine Mannschaft gewinnen."

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