"ARD" und "ZDF" dürfen sich bei der WM 2014 in Brasilien über weiter steigende Marktanteile bei ihren Übertragungen freuen.

Nach Abschluss des ersten Vorrunden-Spieltages mit insgesamt 16 Begegnungen erreichten die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender einen durchschnittlichen Marktanteil von 45,93 Prozent.

Bei der Endrunde 2010 in Südafrika lag der Marktanteil zu diesem Zeitpunkt bei 45,03 Prozent, beim "Sommermärchen" 2006 in Deutschland bei 40,91 Prozent.

ARD und ZDF sollen für die 64 Spiele insgesamt zwischen 150 und 180 Millionen Euro an den Fußball-Weltverband FIFA gezahlt haben.

In der Gesamtzahl der TV-Zuschauer gab es nicht zuletzt wegen der bislang sechs Spiele, die aufgrund der Zeitverschiebung von fünf Stunden frühestens ab Mitternacht MESZ begannen, einen leichten Rückgang.

Insgesamt wurden 141,93 Millionen Zuschauer vor den Geräten registriert. Das waren rund zwei Millionen weniger als vor vier Jahren (143,98). 2006 lag die Zahl bei 138,83 Millionen.

Die meisten Fans hatten beim deutschen Auftaktspiel gegen Portugal zugeschaltet. 26,36 Millionen Zuschauer bedeuteten einen Marktanteil von 81,8 Prozent.

Die wenigsten (1,60 Millionen) waren es bei Elfenbeinküste gegen Japan.

Diese Partie wurde als einzige bei der WM erst um 3.00 Uhr nachts MESZ angepfiffen und erreichte einen guten Marktanteil von 44,4 Prozent.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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