Bei einer Schießerei zwischen Mitgliedern rivalisierender Gangs ist in der Nacht zum Dienstag ein siebenjähriger Junge in der Nähe des offiziellen Fan-Festes in der WM-Stadt Fortaleza, Spielort der deutschen Nationalmannschaft am Samstag gegen Ghana, angeschossen worden.

Eine verirrte Kugel traf das in einem Park spielende Kind in der Schulter.

Laut des verantwortlichen Arztes in der Notaufnahme hatte der Junge, der 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus verweilen musste, Glück im Unglück.

Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest, einen 19-Jährigen, der nach Augenzeugenberichten mehrere Schüsse abgegeben hatte, und einen 16-Jährigen, der sich im Besitz der Tatwaffe befand.

Lokale Medien schreiben von einer weiteren verletzten Person, einer älteren Frau, doch dies wurde nicht von der Polizei bestätigt.

Das Fan-Fest in Fortaleza findet am vor allem bei Touristen beliebten Strand Praia de Iracema statt.

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