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Der ehemalige Nationaltorwart Oliver Kahn (45) warnt die deutsche Nationalmannschaft davor, die USA mit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann zu unterschätzen.

"Jürgen weiß, wie Jogi denkt, kennt dessen Schwächen. So kann er der eigenen Mannschaft das Gefühl geben: Wir wissen wahnsinnig viel über die, wir können die Deutschen schlagen. Ein Trumpf, den er psychologisch klug ausspielen wird", sagte Kahn der TV Movie. Am 26. Juni trifft die deutsche Elf in ihrem letzten Gruppenspiel auf die USA. (WM 2014: Ergebnisse und Tabelle)

Klinsmann und Löw waren in Deutschland Bundestrainer und Assistent beim Sommermärchen 2006. "Klinsmann ist ein Emotional Leader, ein Reformator, der Dinge gern verändert und umstrukturiert", sagte Kahn: "Löw hat Klinsmanns Reformen weitergeführt. Er ist im Vergleich ein detaillierterer Arbeiter auf der taktischen Seite."

Im ZDF ergänzte Kahn unlängst: "Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Amerikaner die Gruppenphase überstehen können. Jürgen Klinsmann ist schon jemand, der eine Mannschaft nicht nur pushen kann, er hat das Team auch körperlich top vorbereitet. Und über die körperlich physische Seite bei dieser WM brauchen wir nicht zu diskutieren, die ist schon enorm wichtig. Jürgens große Stärke liegt darin, Teamgeist und Spirit zu erzeugen. Da wären wir ganz schlecht beraten, die Amerikaner auch nur einen Millimeter zu unterschätzen."

Auch Klinsmann-Assistent Berti Vogts sei "kein Anfänger, sondern jemand, der sich im internationalen Fußball gut auskennt und wichtige Tipps geben kann", so Kahn: "Jürgen hat 1996 schon mit Berti perfekt zusammengearbeitet. Das ist typisch Jürgen Klinsmann, er ist jemand, der so ein Unternehmen erfolgreich gestalten kann."

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