Die FIFA wird sein Sicherheitskonzept für die WM in Brasilien nach dem Zwischenfall am Mittwoch im Estadio do Maracana auf den Prüfstand stellen. Das kündigte Sicherheitschef Ralf Mutschke am Donnerstag in Rio de Janeiro an.

Mutschke nannte es "beschämend", dass sich rund 100 chilenische Fans über das Mediencenter Zugang in die Katakomben des Stadions verschaffen konnten.

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"Wir haben den Vorfall untersucht, es wird in Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Organisationskomitee alles auf den Prüfstand gestellt, das komplette Sicherheitskonzept. Wir sind zuversichtlich, dass so etwas nicht mehr vorkommt", sagte Mutschke.

Welche konkreten Maßnahmen mit Blick auf die noch ausstehenden fünf Spiele im Maracana inklusive des Finales am 13. Juli ergriffen werden sollen, ist indes noch unklar.

Mutschke betonte, dass die privaten Sicherheitsdienste trotz des Vorfalls vor dem Spiel zwischen Spanien und Chile (0:2) einen guten Job gemacht hätten.

Zahlreiche Messer und Feuerwerkskörper seien aus dem Verkehr gezogen worden. "Es ist nicht so sexy, über so etwas sprechen zu müssen, aber die Situation ist auch nicht so schlimm, wie sie manchmal dargestellt wird."

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