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Hitzfeld ist seit 2008 Trainer der Schweizer Nationalmannschaft © getty

Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld bedauert das Vorrunden-Aus des Titelverteidigers Spanien bei der WM in Brasilien.

"Ich war sehr traurig", sagte der ehemalige Münchner und Dortmunder Meistermacher in Salvador da Bahia vor dem zweiten Gruppenspiel der Eidgenossen am Freitag gegen Frankreich.

"Spanien hat den Weltfußball dominiert und alle mit seinem fantastischen Fußball erfreut", äußerte der 65-Jährige, "dass sie ausgeschieden sind, ist nicht gut für die Weltmeisterschaft. Es wäre schöner, wenn sie um die letzten Vier kämpfen könnten."

Welt- und Europameister Spanien hatte mit dem 0:2 gegen Chile vorzeitig alle Chancen auf den Achtelfinaleinzug verspielt.

Für sein Schweizer Team sieht Hitzfeld gute Chancen auf den ersten Pflichtspielsieg gegen Ex-Weltmeister Frankreich.

"Es ist ein großes Derby für uns, ein Duell auf Augenhöhe. Wenn wir an unsere Grenzen gehen, haben wir eine Chance", sagte der 65-Jährige.

Allerdings warnte der ehemalige Münchner und Dortmunder Meistermacher vor der Equipe Tricolore, die in der FIFA-Weltrangliste lediglich auf Platz 17 geführt wird: "Die Franzosen sind offensiv sehr flexibel und funktionieren wie eine Maschine."

Die Schweizer können nach ihrem 2:1-Auftakterfolg gegen Ecuador WM-Geschichte schreiben: Noch nie sind sie mit zwei Siegen in eine WM gestartet, und noch nie haben sie ein Pflichtspiel gegen den großen Nachbarn gewonnen.

"Unsere Philosophie ist aggressives Stören und schnelles Umschalten", betonte Hitzfeld, der Last-Minute-Erfolg zum WM-Start habe dem Team "unglaublichen Auftrieb gegeben".

Ob er seine Elf umstellt, wollte der Coach noch nicht verraten. Es wird erwartet, dass für den enttäuschenden Valentin Stocker der Freiburger Admir Mehmedi auf der linken Seite spielen wird.

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