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FLOPS: AFRIKA: Zwei Teams im Achtelfinale, aber der erste Titel Lichtjahre entfernt. Prämienstreit, Korruptionsverdacht. Peinliche Vorstellung. Nur Algerien ragt heraus
Die (l.) weint vor dem Anpiff der Partie gegen Kolumbien © getty

Der ivorische Nationalspieler Serey Die hat bei der Nationalhymne vor dem Gruppenspiel gegen Kolumbien am Donnerstag (1:2) hemmungslos geweint.

Noch vor dem Anstoß nahmen die Teamkollegen den 29-Jährigen auf dem Feld tröstend in die Arme.

Anschließend hieß es, dass der Vater des Mittelfeldspielers vom FC Basel nur zwei Stunden vor dem Anpfiff der Partie verstorben sein soll.

Dies entpuppte sich allerdings als Falschmeldung. Die bedankte sich bei "Instagram" für die weltweite Anteilnahme, erklärte aber, dass sein Vater bereits 2004 verstorben sei. Er habe geweint, weil ihn die Tatsache, bei der WM für sein Land spielen zu dürfen, übermannt habe. Dies hatte er sich nie träumen lassen.

Des Weiteren entschuldigte sich Die für seinen entscheidenen Ballverlust vor dem zweiten Gegentreffer.

Mitschuld an der Verwirrung trug der ivorische Trainer Sabri Lamouchi, der in der Pressekonferenz auf Nachfrage den Zusammenhang von Dies Tränen und dem Tod des Vaters nicht dementierte. Offensichtlich hatte er die Frage falsch verstanden.

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