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Costa Rica bezwang zum Auftakt überraschend Uruguay © getty

Außenseiter Costa Rica geht mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Duell mit dem viermaligen Weltmeister Italien.

"Wir werden der Welt zeigen, warum wir hier sind, und wollen auch dieses Spiel gewinnen", sagte Verteidiger Giancarlo Gonzalez vor der Partie am Freitag in Recife.

Das sensationelle 3:1 zum Auftakt gegen den zweimaligen Titelträger Uruguay sei "ein guter Start" in das Turnier gewesen.

Auch Nationaltrainer Jorge Luis Pinto glaubt an eine weitere Überraschung in der "Todesgruppe D".

"Vor dem Turnier haben alle gesagt, wir würden sang- und klanglos ausscheiden, aber das ist uns egal", sagte Pinto bei der obligatorischen Pressekonferenz in der Arena Pernambuco: "Wir hoffen, am Freitag noch besser zu spielen als gegen Uruguay."

Der Auftaktsieg habe seiner Mannschaft "Glaube, Sicherheit und Vertrauen in die eigene Stärke" gegeben, meinte der Kolumbianer.

Mit einem Sieg könnten die Ticos bei ihrer vierten WM-Teilnahme zum zweiten Mal nach 1990 ins Achtelfinale einziehen.

Ihre Taktik will die No-Name-Truppe aus Mittelamerika dafür nicht ändern.

"Wir haben ein System, das wir über Monate trainiert und gespielt haben. Das werden wir gegen Italien nicht über den Haufen werfen", sagte Coach Pinto. Gegen Uruguay hatte seine Mannschaft aus einer dicht gestaffelten Defensive immer wieder mit Schnellangriffen für Gefahr gesorgt.

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Torjäger Joel Campbell. Der 21 Jahre alte Stürmer vom FC Arsenal (zuletzt ausgeliehen an Olympiakos Piräus) hatte mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblichen Anteil am Erfolg im ersten Spiel.

"Wir sind Gruppenerster. Das ist eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Und jetzt bleiben uns noch zwei Partien. Bum, bam, bam", twitterte Campbell mit Blick auf das Spiel gegen Italien.

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