vergrößernverkleinern
Vicente del Bosque ist seit 2008 spanischer Nationaltrainer © getty

Der spanische Verband RFEF hat seinen Wunsch bekräftigt, den bis 2016 laufenden Vertrag mit Trainer Vicente del Bosque trotz des vorzeitigen Ausscheidens bei der WM in Brasilien zu erfüllen.

"Ich möchte, dass er weitermacht. Er hat seinen Rücktritt noch nicht eingereicht. Und falls er es tut, werden wir ihn bitten, zu bleiben. Es gibt keinen Besseren", sagte Generalsekretär Jorge Perez dem spanischen Radiosender Cope.

Er habe allerdings nach dem 0:2 gegen Chile am Mittwoch, das das Aus für den Titelverteidiger bedeutete, noch immer nicht mit del Bosque über dessen Zukunft gesprochen, fügte Perez an.

Das wolle er erst nach der Rückkehr der spanischen Delegation nach dem dritten Gruppenspiel gegen Australien (Montag) in Madrid tun.

Perez betonte, die Kritik nach der Pleite in Brasilien berühre del Bosque nicht. Allerdings habe er Sorge, dass dessen Familie ihn vielleicht bitten könnte, sich von der Seleccion zu verabschieden.

Del Bosque betreut die Rote Furie seit 2008. Nach dem Spiel gegen Chile hatte er betont, es werde nun alles auf den Prüfstand kommen - auch seine Position. Für viele Beobachter klang das wie eine Rücktrittsankündigung.

Hier gibt es alles zur WM 2014

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel