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Bruno Martins Indi prallte gegen Australien mit Tim Cahill zusammen © getty

Oranje-Verteidiger Bruno Martins Indi ist am Donnerstag von Porto Alegre nach Rio de Janeiro ins Mannschaftsquartier der Niederländer zurückgekehrt.

Der 22 Jahre alte Feyenoord-Spieler hatte nach Informationen der Tageszeitung "AD" eine Nacht zur Beobachtung in einem Krankenhaus in Porto Alegre verbracht.

Martins Indi hatte am Mittwoch im Spiel gegen Australien bei einem Zusammenprall mit dem australischen Stürmer Tim Cahill eine leichte Gehirnerschütterung erlitten.

Er kann vermutlich am Wochenende das Training wieder aufnehmen. Im letzten Gruppenspiel der Oranjes am kommenden Montag gegen Chile wird er in jedem Fall noch pausieren.

Es ist fraglich, ob er im Achtelfinale eingesetzt werden kann.

Auch Martins Indis Vereinskollege Jordy Clasie nahm nicht am Training teil. Er blieb mit einer leichten Grippe im Mannschaftshotel.

Ein Sondertraining auf dem Hometrainer absolvierten Arjen Robben, Wesley Sneijder und Nigel de Jong.

Die übrigen Teammitglieder trainierten auf dem Feld.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der Schalker Klaas-Jan Huntelaar gegen Chile zu seinem ersten WM-Einsatz kommt.

Durch die Verletzung von Martins Indi und die Gelbsperre von Kapitän Robin van Persie muss Bondscoach Louis van Gaal die Mannschaft umstellen.

Fast 20 Millionen Euro, soviel wie der 2013 zum AS Rom transferierte Mittelfeldspieler Kevin Strootman, soll derweil Memphis Depay kosten.

Der Stürmer vom PSV Eindhoven sei nach seinem WM-Tor im Spiel gegen Australien (3:2) im Preis gestiegen, meinte sein Manager Kees Ploegsma junior: "Depay hat sich ins Bild gebracht. Ich habe eine Idee, was PSV für ihn haben will."

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