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Tomislav Piplica absolvierte 259 Spiele für Energie Cottbus
Tomislav Piplica hütete elf Jahre lang das Tor bei Energie Cottbus. © getty

Der ehemalige Cottbuser Bundesligatorhüter und jetzige bosnische Assistenztrainer Tomislav Piplica hofft bei der WM in Brasilien auf den Einzug ins Achtelfinale.

Unser Ziel ist schon das Weiterkommen", sagte der 45-Jährige im Interview: "Wir wollen der ganzen Welt zeigen, dass es kein Zufall ist, dass wir hier dabei sind."

Im ersten WM-Spiel das Landes gab es für das Team um Stürmerstar Edin Dzeko eine knappe 1:2-Niederlage gegen Argentinen. Am Samstag trifft Bosnien-Herzegowina in Cuiaba auf Afrikameister Nigeria (ab 23.30 Uhr im LIVETICKER). Der Iran ist der letzte Gegner in der Gruppe F.

"Jetzt haben wir zwei Spiele, in denen die Gegner unser Niveau haben. Dort können wir die Punkte holen", betont Piplica. Allerdings sei schon alleine die Teilnahme am Turnier in Brasilien ein großer Erfolg.

"Was wir geschafft haben, ist Wahnsinn für ein so kleines Land wie Bosnien, das nur vier Millionen Einwohner hat und in dem es immer noch viele Probleme gibt", sagte er: "Wir haben Geschichte geschrieben. Das wird keiner je vergessen."

In Cottbus prägte Piplica zu seiner aktiven Zeit den erfolgreichsten Abschnitt der Klubgeschichte maßgeblich mit und wurde dort zum Publikumsliebling.

In Erinnerung blieb er aber auch durch sein spektakuläres Eigentor in der Saison 2001/2002, als ihm der Ball nach einer vermeintlich harmlosen Bogenlampe auf den Hinterkopf prallte und von dort ins Tor flog.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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