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Ordnung muss sein: Japanische Fans nach dem Spiel © getty

Japans Fußballfans feiern und fegen: Mit aufgeblasenen blauen Mülltüten sorgten Nippons Anhänger trotz der Nullnummer im WM-Gruppenspiel gegen Griechenland am Donnerstag in Natal für außergewöhnliche Stimmung.

Doch die große Überraschung folgte mit Abpfiff der Partie in Natal.

In den mitgebrachten Säcken wurde der Unrat auf den Tribünen im Japan-Block eingesammelt.

Die noble und umweltfreundliche Geste findet vor allem im WM-Gastgeberland Brasilien viel Anklang, wo achtlos weggeworfener Abfall Straßen und Plätze oft ein hässliches Antlitz verleiht.

Die Zeitung "O Globo" schreibt: "Erziehung und Disziplin charakterisieren die Japaner bei der WM."

Auch in der Twittergemeinde findet die Aktion Anklang.

"Die FIFA ist schlau und lässt die Japaner immer zum Schluss spielen, damit das Stadion sauber zurückbleibt", meinte ein User zu den späten Anstoßzeiten der "Blauen Samurai".

Und ein anderer weiß, wie man die Abwehr der Asiaten knackt: "Man muss nur Müll in den Strafraum werfen, dann hören sie auf zu spielen und sammeln sofort alles ein."

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