vergrößernverkleinern
Alvaro Pereira verliert während dem Spiel kurzzeitig das Bewusstsein, spielt aber weiter © getty

Die Spielergewerkschaft FIFPro hat nach dem K.o. des Uruguayers Alvaro Pereira im WM-Gruppenspiel gegen England (1:2) einen besseren Schutz für Spieler mit Kopfverletzungen gefordert.

Pereira hatte sich über den Rat des Teamarztes hinweggesetzt und nach dem Zusammenprall mit Raheem Sterling weitergespielt.

"Im Fußball gibt es immer wieder Fälle, in denen Spieler eine mögliche Gehirnerschütterung erleiden und auf dem Rasen bleiben. Wir verstehen, dass Spieler bei einer so wichtigen Begegnung weitermachen wollen. Dennoch müssen sie vor vorschnellen Entscheidungen geschützt werden", teilte die Gewerkschaft mit und forderte den Weltverband FIFA zu einer Untersuchung auf.

"Die WM muss beim Thema Gesundheit und Sicherheit der Spieler Standards setzen", heißt es in der Erklärung weiter.

Pereira war nach dem Zusammenstoß in der 61. Minute zunächst bewusstlos liegen geblieben, wurde aber bis zum Ende der Begegnung nicht ausgewechselt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel